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Über Public Coffee Roasters

Kaffee für alle, die bei Third Wave nicht an Depeche Mode denken.

Third Wave Kaffee ist nach dem Filterkaffee der 50er und 60er Jahre und den Espressogetränken der 80er und 90er Jahre die Renaissance des Brühkaffees. Third Wave versteht sich als Bewegung, die dafür steht, Kaffee genau wie Wein nach dem Herkunftscharakter zu bewerten und bei der Verarbeitung unterschiedlichste Geschmacksnuancen herauszuarbeiten. Wir legen bei unseren Bohnen großen Wert auf frische, schonende und individuelle Röstung.

So arbeiten wir.

Gegen den Mainstream. Für den Geschmack.

Wir sind stets auf der Suche nach besonderen und charakterstarken Kaffees und beziehen unsere Bohnen über verschiedene Kleinimporteure. Diese stehen im direkten Kontakt mit Kleinfarmen in den Ursprungsländern, wie zum Beispiel Brasilien, Guatemala und Äthiopien. Unser Ziel ist es, in Zukunft direkt mit den Farmen zu handeln und so viel wie möglich selbst direkt zu importieren.

Auswahl.

Das riecht nach Arbeit.

Die Suche beginnt immer bei den Listen unterschiedlichster Importeure. Je nach Herkunftsland und Anbaubedingungen suchen wir uns verschiedene Sorten aus und lassen uns in kleinen Mengen Proben schicken. Anschließend werden diese in einem kleinen Probenröster geröstet und einen Tag später gecuppt.

Cupping.

Schlürfen erlaubt.

Beim sogenannten Cupping wird das gemahlene Kaffeemehl in einem Glas mit ca. 90 Grad warmem Wasser aufgegossen und zum Quellen gebracht. Wenn der Kaffee auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, wird er geschlürft und nach unterschiedlichen Kriterien bewertet: Wie ist das Aroma? Wie süß oder sauer ist der Kaffee? Und wie leicht oder schwer ist sein Körper? Erst wenn wir sicher sind, dass es sich um erstklassige Qualität handelt, nehmen wir Kontakt zu unserem Rohkaffeehändler auf, überprüfen die Hintergründe der Farm und bestellen die jeweilige Sorte säckeweise, wenn die Bedingungen auf den Farmen unseren Vorstellungen entsprechen. Ein Sack trägt 60 bis 70 kg Bohnen. Diese Farmen können wir jederzeit besuchen. 2016 waren wir beispielsweise in Guatemala zum kulinarischen Fieldtrip.

Röstung.

Der Adrenalinkick für Kaffeebohnen: ausgiebig durch die Röstkurve heizen.

Wenn der Kaffee dann bei uns eintrifft, fangen wir an ihn auf den Probenröster zu rösten, um Röstkurven zu erstellen. Darunter versteht man, vereinfacht gesagt, das Verhältnis zwischen Röstzeit und Temperatur. Dies ist sehr wichtig und beeinflusst maßgeblich die Qualität des gerösteten Kaffees und somit die Qualität des Getränks. Je nachdem, wie lange und bei welcher Temperatur die Bohnen geröstet werden, bekommt der Kaffee ein vielseitiges und individuelles Aroma. Erst wenn uns das gelungen ist, geht der Kaffee in die Produktion und später in die Tüte oder bei uns in die Mühle und anschließend in eure Tasse.

Bei all dem genießen wir den Ausblick auf die Elbe und freuen uns, dass wir in einem ehemaligen Zollhaus auf der Elbe arbeiten können, welches wir zu unserer Rösterei umfunktioniert haben.